Dienstag, 31. Januar 2017

Good Bye Januar - Willkommen Februar

Der Januar war für mich ein wundervoller Monat! Er war eiskalt, mit viel Schnee und Sonne. Vogelfüttern im Garten und kuschlige Abende mit Tee und Kerzenlicht vor dem Kamin. Endlich mal wieder ein richtiger Winter. 

So liebe ich Dich Januar!

Bei meinem Rückblick versuche ich ganz bewusst nur das Positive zu sehen. Mir ist schon klar, dass da draussen in der Welt nicht alles heiter Sonnenschein ist. Ich leb ja nicht in meinem Schloss, hinter 5 Meter hohen Dornenranken und bekomm von der Aussenwelt nichts mit.
Aber hier auf meinem Blog versuche ich eben die glücklichen, segensreichen Momente festzuhalten. Und ich wünsche mir, dass ihr euch ein bisschen besser fühlt, nach einem Besuch bei mir. Dass ihr ein bisschen den Frieden in Euch spürt.



Im Januar habe ich
bei Astrids Linkparty "10 Fakten über mich und den Winter" mitgemacht.

Es gab Haushaltstips zum Thema "Wie man eine eingebrannte Backofentür mit dem Kupfertuch sauber bekommt" und "die Wiederverwendung von Gemüsepapiertüten"

Wir haben zusammen "Rosenkohl mit Süßkartoffeln" und "Linsen mit Blumenkohl und Sellerie" gekocht.

Ich habe geschrieben über die Darmflora und wie wichtig sie für unser Wohlbefinden ist und gezeigt wie man Sauerkraut in kleinen Mengen selber machen kann.

Dann gab es eine Häkelanleitung für Topflappen und ich habe die Bücher "Urlaub für Fortgeschrittene" und "pur geniessen natürlich & gesund" vorgestellt.

Und zu guter Letzt habe ich Euch auf einen wunderbaren Ausflug zu meinem Lieblings-Kraftort mit viel Sonne und Schnee, mitgenommen.


Jetzt freue ich mich auf einen wunderbaren Februar mit Euch!

Grüße
Patricia





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Montag, 30. Januar 2017

nicht nur eine Gewinnerin der Topflappenverlosung

Ganz kurz melde ich mich, um die Gewinnerinnen der Topflappen-Verlosung bekannt zu geben!

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen meinen Lesern bedanken.
Danke an alle die mich hier besuchen, auch die stillen Leser
und Danke für Eure vielen, lieben Kommentare.
Die Teilnahme an der Verlosung hat mich echt überwältigt.

Ich hoffe Ihr hattet ein erholsames Wochenende und 
ich wünsche Euch allen einen guten Start in die Woche.






Die Gewinnerinnen sind:

Andrea von Kleine Sternenwolke Annisa

und

Sandra von Saras Dekolust

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte schreibt mir Eure Postanschrift an meine Mailadresse: prinzessinerbse@posteo.de
damit ich die Topflappen auf die Reise in ihr neues Zuhause schicken kann.

Grüße
Patricia


Freitag, 27. Januar 2017

Sonntagsglück oder besondere Orte die Kraft geben

Manchmal, wenn wir unten im "Tal" in der Nebelsuppe versinken, dann packen wir unseren Hund ein und eine Thermoskanne mit Tee und fahren hoch auf den Berg.

Das ist für mich das absolute Sonntagsglück. Sonne satt und viiiieeeeeel Schnee.
Mal von dem gigantischen Wetter abgesehen, ist das ein ganz besonderer Ort für mich. Er hat so eine Kraft und Ruhe, nirgendwo sonst kann ich so zu mir finden, wie hier oben.
Ich fühle mich hier auf dem Berg dem Himmel so nah. Alles ist so weit weg. Die Orte unten im Tal ganz klein. Nichts als Stille, Einsamkeit, die Natur, der Himmel. Besinnen auf das Wesentliche.

Diese Kraft kann ich mitnehmen und davon eine ganze Woche zehren. Wenn ich mich in der Hektik des Alltags verliere, mache ich kurz die Augen zu und stell´ mir vor, ich stehe hier oben. Dann fällt alles von mir ab und ich erinnere mich wieder, was wirklich wichtig ist.




Es ist ja erwiesen, dass wir hier in unseren Breitengraden, im Winter viel zu wenig Vitamin D abbekommen. Ich rede mir dann immer ein, dass es hilft wenn ich auf den Berg fahre und meine Nase in die Sonne strecke.

Ob es nun wirklich die Vitamin-D-Speicher füllt, wag ich zu bezweifeln. Aber es tut meiner Seele gut.



Vor kurzem war ich bei meiner Frisörin. Sie ist über 50 und hat eine Haut wie eine 20 Jährige und das ungeschminkt. Ich werde immer ganz blass vor Neid. Natürlich hab´ ich sie gefragt, wie sie das macht.
Sie achtet seit vielen Jahren ganz konsequent auf ihre Ernährung. Vor allem verzichtet sie auf Zucker. Doch ausserdem bewegt sie sich sehr viel an der frischen Luft. Fährt fast ausschließlich mit dem Fahrrad und geht mehrmals die Woche joggen. Sie meinte, dass der Sauerstoff im Blut mindestens genauso wichtig ist, wie die Ernährung. In ihrem Beruf trifft sie ja tagtäglich auf die unterschiedlichsten Leute und sieht diese auch immer von ganz nah. Und sie hat im Laufe vieler Jahre festgestellt, dass Menschen die draussen Sport machen, viel an der frischen Luft sind, die beste Haut haben.

Also, wollt Ihr eurem Teint was Gutes tun, dann geht raus, Sauerstoff tanken. Völlig egal ob ihr im Wald joggen geht oder mit dem Fahrrad zum einkaufen fahrt. Egal bei welchem Wetter. Es ist auch völlig ausreichend spazieren zu gehen.

Ich hab mir jetzt vorgenommen, dass ich beim Hundespaziergang nicht immer diese "Sparrunden" mache. Wenn ich erstmal draussen bin, kann ich den Spaziergang auch ein bisschen länger machen. Wenn ich motiviert bin, dann lege ich zwischendurch Extrastücke ein, wo ich zügig gehe. Ungefähr so wie NordicWalking nur ohne Stöcke. Dafür brauche ich auch keine Sportklamotten. Jule ist dann immer etwas irritiert und fühlt sich ein bisschen beim schnüffeln gestört. Aber egal. Hauptsache ich bin ein bisschen ausser Puste. Und bei der Kälte wird´s mir wenigstens warm.






Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende
Grüße
Patricia

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Naturdonnerstag







Donnerstag, 26. Januar 2017

Buchvorstellung "Urlaub für Fortgeschrittene"

Über LovelyBooks habe ich ein kostenloses Rezensionsexemplar von "Urlaub für Fortgeschrittene" von Maria Resco bekommen.

Hier der Klappentext:
Katrin hat den lukrativen Auftrag einer Detektei in Aussicht: Sie soll den Italiener Roberto Morone der Untreue überführen - Urlaub am Gardasee inklusive.
Anfängliche Bedenken wirft sie schnell über Bord, Geld und Abenteuer locken sie. Dumm nur, dass Gatte Paul, der Reisemuffel, ihren Plan durchkreuzt und sie begleitet. Und nicht nur er kommt ihr in die Quere.
Für Katrin ist klar: Niemand darf von dem pikanten Job als Lockvogel erfahren, immerhin hat sie einen Ruf als treusorgende Ehefrau und Mutter zu verlieren. Sie aber ist sich ihrer Sache sicher, schließlich kennt sie ihre Grenzen: etwas flirten, etwas knutschen, dann ist Schluss. Doch ihre Prinzipien geraten mächtig ins Wanken, als sie dem attraktiven Roberto gegenüber steht.



Der Roman "Urlaub für Fortgeschrittene" ist die Fortsetzung von "Urlaub für Anfänger". Die beiden Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden.
Obwohl ich den ersten Band nicht kenne, habe ich gut in die Geschichte hinein gefunden.

Der Schreibstil ist flüssig und locker, die Kapitel sind nicht zu lang und die ganze Geschichte ist sehr kurzweilig geschrieben. Die Handlung ist nicht vorhersehbar und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Witzig, spannend, turbulent und temporeich.
Leichte Kost, gut geeignet als Urlaubslektüre. Nicht sehr anspruchsvoll, aber manchmal will man ja genau das.

Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein, was zu viel Chaos führt. Aber gerade die zwischenmenschlichen Unstimmigkeiten machen das Ganze amüsant. Ich habe an einigen Stellen laut losgelacht.

Mir gefällt gut, dass die Erzählperspektive immer wieder wechselt, man bekommt dadurch immer wieder andere Sichtweisen der einzelnen Darsteller mit.

Alles in allem ein gelungener Roman, den ich in kürzester Zeit durchgelesen habe.

Grüße
Patricia

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Dienstag, 24. Januar 2017

Linsen mit Blumenkohl und Sellerie

Eines meiner absoluten Lieblingswinterrezepte ist Blumenkohl und Sellerie mit Linsen und Haselnüssen aus dem Kochbuch von Pascale Naessens "Pur geniessen, natürlich & gesund".


Im Winter esse ich gern deftig und liebe Hülsenfrüchte, vor allem Linsengerichte.

Linsen sind ein super Eiweisslieferant. Sie enthalten viele komplexe Kohlenhydrate und aufgrund ihres hohen Ballaststoffanteils haben sie einen niedrigen glykämischen Index. Das heißt der Blutzuckerspiegel steigt nur langsam an und sie machen lange satt. Ausserdem nehmen sie Giftstoffe aus dem Darm auf und scheiden sie aus.








Blumenkohl und Knollensellerie mit Linsen, Haselnüssen und Haselnussöl

200 g Knollensellerie
200 g Blumenkohl
Salz
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
250 g grüne Linsen (ich habe auch schon Berglinsen oder Belugalinsen verwendet)
4 Lorbeerblätter (nach Geschmack)
1 Bund Petersilie (optional)
1 Handvoll Haselnüsse (geröstet oder ungeröstet)
Haselnussöl (habe ich leider bisher noch nirgends gefunden und verwende statt dessen Olivenöl)
Balsamicoessig (steht nicht im Rezept, schmeckt mir aber besser)

Die Sellerie schälen und in Stücke schneiden. Den Blumenkohl in Röschen zerteilen. Anschließend alle Gemüsestücke 4 Minuten in Salzwasser blanchieren. Das Kochwasser abgießen.


Den Backofen auf 170° vorheizen (Umluft)


Das Gemüse in eine Auflaufform geben und mit Kreuzkümmel und Pfeffer würzen. Mit Olivenöl beträufeln und gut durchmischen. Im Ofen 15 - 20 Minuten garen.

Unterdessen die Linsen waschen und nach Packungsempfehlung 20 - 30 Minuten zusammen mit den Lorbeerblättern kochen. Die Petersilie fein hacken. Alle Zutaten miteinander mischen: Blumenkohl, Sellerie, Linsen, Haselnüsse und Petersilie. Zum Schluss mit reichlich Haselnussöl abrunden.
Ich gebe noch einen Schuss Balsamicoessig dazu.







Falls Ihr Euch für das Kochbuch interessiert, hier noch eine kurze Beschreibung dazu.

Pascale Naessens ist ein belgisches Modell. Mit ihrer Ernährungsform, die ich kurz mit "Trennkost" und "Paleo" beschreiben würde, schafft sie es "ihr Gewicht zu halten, ohne zu hungern".
Auf den ersten 29 Seiten "Einführung" schreibt sie über "gesunde" Lebensmittelkombinationen (Eiweiß nicht mit Kohlenhydraten), natürliche Zutaten und "gesunde" Fette (Omega 3). Also kurz über ihre Art von Ernährung.



Die Rezepte sind aufgeteilt in folgende Rubriken:

"Schnelle und einfache Mittagsmahlzeiten": Gerichte die innerhalb von 20 Minuten auf dem Tisch stehen (auch zum Mitnehmen geeignet sind), immer Gemüse, mal mit Käse, mal mit Fleisch, mal mit Fisch
"Köstliche Gemüsegerichte - gesunde Kohlenhydrate": Gemüse mit Hülsenfrüchten, Quinoa oder Ei
"Überraschendes mit Käse": Gemüse mit Käse
"Aus Flüssen und Meeren": Fisch mit Gemüse
"Krustentiere und Muscheln"
"Kurkuma": einige Rezepte speziell mit Kurkuma
"Fleisch": Fleisch mit Gemüse, auch ausgefallene Gerichte wie Lamm, Wachteln oder Ente
"Mit Genuss zu sündigen ist eine Kunst": Nachspeise / Kuchen, ohne (oder mit wenig) Zucker

Die Rezepte sind ungefähr zu 1/3 Vegetarisch, 1/3 Fisch und 1/3 Fleisch.

Die Gestaltung und die Fotos finde ich sehr ansprechend, was mich auch sofort zum nachkochen einzelner Rezepte inspiriert hat. Auf jeder Doppelseite gibt es jeweils ein Rezept und das passende Foto. Angaben zur Arbeitszeit und zur Garzeit. Die Rezepte sind für 2 Personen. Basiszutaten sind Olivenöl, Fleur de Sel und schwarzer Pfeffer.

Aufgelockert wird das ganz Buch durch Fotos die Pascale Naessens zeigen, mal mit ihrem Mann, mal mit Freunden in geselliger Runde oder in der Küche.

Ich mag ihre Art zu kochen, mit viel Öl und oft im Backofen zubereitet. Die vegetarischen Gerichte sind lecker, abwechslungsreich, mit Hülsenfrüchten und "gesunden" Kohlenhydraten und vor allem schnell zubereitet. Allerdings ist für mich das Buch insgesamt zu Fleisch- und Fischlastig.


Grüße
Patricia


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Freitag, 20. Januar 2017

Topflappen Häkelanleitung + Giveaway

Ihr Lieben, bei mir sind neue Topflappen fällig.

Früher hatte ich mal sehr schöne Geschirrhandtücher. Und ich habe wirklich ein Faible für schöne Geschirrhandtücher. Ich liebe Geschirrhandtücher. Und wenn mir ein Geschirrhandtuch besonders gut gefällt, da kann es passieren, dass ich richtig Geld investiere. Bei mir sind eben Geschirrhandtücher wie für andere Frauen Schuhe.

Doch leider habe ich meine Geschirrhandtücher ganz sträflich missbraucht. Ich bekenne mich schuldig.
Ich zweckentfremde sie. Als Topflappenersatz. So, jetzt ist es raus.

Und da wir mit Gas kochen, geht das leider nicht immer gut aus. Für das Geschirrhandtuch.

Ähem. Jeder der auch einen Gasherd hat, weiß glaube ich wovon ich spreche.

Verbrannte, unschöne Stellen und LÖCHER! Traurig sehen meine Geschirrhandtücher aus.

Deshalb musste jetzt ganz schnell eine Lösung her. Eigentlich ist es ja schon zu spät, aber damit das endlich ein Ende nimmt, habe ich beschlossen, Topflappen zu häkeln. Da kann ich endlich auch mal meine Wollreste aufbrauchen.


Die Anleitung ist wirklich sowas von einfach. Ich will sie euch nicht vorenthalten, denn ich denke Topflappen kann man immer brauchen.


Anleitung:

Je Topflappen habe ich ungefähr 50 g Baumwollgarn / LL 125m mit Häkelnadel Nr. 5 und habe den Faden doppelt genommen, weil ich die Topflappen gerne schön griffig mag. Damit ich mir meine Fingerchen nicht verbrenne.

Mögt ihr die Lappen gerne etwas dünner, dann geht auch LL 87 und eine Nadel kleiner.

LM = Luftmasche
KM = Kettmasche
FM = Feste Masche

Zuerst 10 LM anschlagen und mit 1 KM zum Ring schließen. 1 LM zum wenden, dann 18 FM in den Ring häkeln. Mit einer KM in die Anfangsluftmasche des Rings schließen. Das ist der Aufhänger.

Ab jetzt immer in das hintere Maschenglied einstechen, so entstehen die Rippen.

1. Reihe: In die ersten 4 Maschen jeweils 1 FM. In die 5 Masche 3 FM, in die 6 - 9 Masche wieder jeweils 1 FM. Eine Wendeluftmasche.

2. Reihe: In die 1 Masche der Vorrunde einstechen, ins hintere Maschenglied. Insgesamt 5 FM. In die mittlere Masche wieder 3 FM, dann noch mal 5 FM. Und wieder die Wendeluftmasche.

3. Reihe: Diesmal 6 FM, wieder in die mittlere Masche 3 FM. Noch mal 6 FM und die Wendeluftmasche.

So geht es weiter, bis der Topflappen die richtige Größe hat. D.h. in jeder neuen Reihe die FM um eine erhöhen und in die mittlere der Vorrunde immer 3 FM.


Wie ich so am häkeln bin, überkommt mich die Häkellust. Dabei sind dann Topflappen in drei verschiedenen Farben entstanden.



Und die Idee, ich könnte ja ein Paar Topflappen verschenken. Falls jemand von Euch keine Lust hat, selbst die Nadel zu schwingen.


Wer gerne zwei Topflappen haben möchte, schreibt mir bitte einen Kommentar mit Farbwunsch.
Natürlich gibt es auch zwei Topflappen in der selben Farbe. Oder wer mag, kann zwei verschieden farbige Topflappen haben.


Ich würde mich freuen, wenn Ihr auf Eurem Blog, Instagram oder Facebook auf meine Seite verlinkt. Dann hüpft Ihr 2 mal in den Lostopf. Schreibt das einfach in Eurem Kommentar dazu.


Das untere Foto könnt Ihr gerne mitnehmen.

Die Verlosung läuft bis zum 29.01.2017.



Viel Glück!

Grüße
Patricia


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Samstag, 14. Januar 2017

Sauerkraut im Glas - Gemüse fermentieren

So, hier kommt Teil 2 von "wie ihr Eurem Körper etwas Gutes tun könnt" oder "Gemüse fermentieren" oder "Sauerkraut im Glas"

Neulich abends sitze ich mit dem Prinz vor dem Fernseher und zappe. Also eigentlich zappt er und ich sitze daneben und er hält immer da an, wo es mich am wenigsten interessiert.

Aber oh Wunder, da gibt es so einen Verkaufssender und was sehe ich, unsere Küchenmaschine und zwei Damen die erzählen ausführlich was man mit dem tollen Teil für tolle Sachen machen kann und warum man die Maschine unbedingt jetzt sofort zum Schnäppchenpreis von..... bestellen muss. Letzte Chance!!!

Und dann erzählt die eine der beiden, wie kinderleicht es doch ist Sauerkraut im Glas selbst zu machen!

Sauerkraut im Glas - davon höre ich zum ersten Mal!

Ich war natürlich sofort völlig begeistert! Und womöglich hätten sie mich damit auch gehabt und ich hätte das Maschinchen gekauft, wenn ich das gute Stück nicht längst mein Eigen nennen dürfte.
(Ganz ehrlich, ich habe insgeheim schon überlegt mich von der Maschine zu trennen, weil ich sie kaum benutze und sie mir wichtige Abstell-/Arbeitsfläche raubt)



Auf jeden Fall bin ich sofort in den Keller und habe meinen Gläservorrat durchforstet. Ich bin ja eine alte Sammlerin. Und Gläser kann ich grundsätzlich nicht wegwerfen. Hab also schon mal ein schönes, grosses Glas in der Küche bereitgestellt. Es muss übrigens nicht unbedingt ein Bügelglas sein. Funktioniert genauso mit jedem Schraubdeckelglas. Größe auch egal. Ihr könnt auch viele kleine Gläser befüllen.



Also, ihr braucht Weißkohl oder Spitzkohl oder Zuckerhut und Salz. Am Besten aus dem eigenen Garten oder Bioanbau. Bei konventionellem Gemüseanbau kann es passieren, dass es nicht funktioniert, falls nicht ausreichend Mikroorganismen auf dem Gemüse vorhanden sind. Ich habe für ein Kilo Kohl ca. 20 gr Salz gerechnet. Hilfreich ist eine sehr grosse Schüssel. Denn wenn der Kohl klein geschnitten ist, wird er mit dem Salz vermischt und geknetet und es ist ziemlich nervig wenn die Schüssel zu klein ist, denn dann fällt ständig Kraut aus der Schüssel.

Zuerst entfernt man die äußeren Blätter und legt sie zur Seite. Wichtig! Nicht wegwerfen, denn die werden noch gebraucht.

Dann den Kohl halbieren und den Strunk herausschneiden.

Ich gebe die Kohlstücke in den Schneideaufsatz von meiner Küchenmaschine. Je nachdem mit was ihr arbeitet, ist davon die Größe der Kohlstück abhängig. Ich habe den Aufsatz benutzt der Scheiben schneidet.

Kann man natürlich auch von Hand machen, mit dem Gurkenhobel.


Dann heisst es Salz dazu und kneten. Und das ist echt anstrengend. Wie lange ihr kneten müsst, ist abhängig von der Frische des Gemüses. Je frischer, desto schneller und leichter kommt die Flüssigkeit raus.

Auf jeden Fall so lange kneten bis das Kraut gut weich ist und sich Flüssigkeit unten in der Schüssel sammelt.


Das Glas sollte sauber sein, muss aber nicht ausgekocht werden. Es sind ja Bakterien die da arbeiten sollen. Also muss nicht klinisch rein sein.

Zuerst habe ich einige Wacholderbeeren ins Glas gegeben und darauf dann angefangen das Kraut zu stopfen. Der Geschmack der Beeren verteilt sich auch so im ganzen Kraut. Man kann auch andere Gewürze dazu geben, oder zwischendurch Schichten mit Apfelschnitzen machen.


Immer schön mit der Faust das Kraut nach unten drücken, so dass die Flüssigkeit nach oben kommt.

Das Kraut sollte zum Schluss mit Flüssigkeit bedeckt sein.


Dann nehme ich ein oder zwei der grossen Blätter, die ich am Anfang aufgehoben habe und lege sie oben drauf. Je nach dem wie gross die Öffnung vom Glas ist, fallte ich das Blatt ein bisschen kleiner.


Und zu guter Letzt nehme ich ein kleines Glas oder ähnliches, das beim schließen des Deckels die Blätter und das Kraut nach unten drückt. Bei mir ist das Glas sehr voll geworden und es ist nur noch wenig Platz, daher habe ich nur einen Glasdeckel vom Einmachglas genommen. Wichtig ist, dass wenn ihr den Deckel zu macht, das Kraut runter gedrückt wird, sodass es von der Flüssigkeit bedeckt ist. Sonst schimmelt es womöglich.



Ganz wichtig, das Datum notieren!

Die ersten 3 - 4  Tage an einem warmen Ort stehen lassen. Ich lege immer ein Küchentuch oder sonstiges darunter, um die austretende Flüssigkeit aufzufangen. Oder ihr macht einfach das Glas nicht so voll :-)

Jetzt schaue ich einmal täglich nach, ob schon was passiert und mache den Deckel auf, um Gase entweichen zu lassen. Wenn alles gut läuft bilden sich kleine Bläschen und es fängt an säuerlich zu riechen.

Dass der Gärungsprozeß abgeschlossen ist, erkennt man daran dass es aufhört zu blubbern. Dann könnt ihr das Glas kühler stellen. Nach 2 Wochen kann man das Sauerkraut essen. Man kann es aber auch länger stehen lassen. Je länger, desto intensiver wird der Geschmack.

Kochen muss man es mindestens eine halbe Stunde, bis es weich ist.

Am allerbesten und gesündesten ist es aber, das Kraut roh zu essen. Das Glas steht bei uns im Kühlschrank und ich esse jeden Tag 2-3 Gabeln davon.

Das rohe Sauerkraut ist ein altmodisches Superfood. Es ist voll mit lebenswichtigen Mikroorganismen, die uns vor chronischen Krankheiten, Parasiten, Viren und schädlichen Bakterien schützen. Es ist reich an Vitamin C und enthält Vitamin B12 und kann uns im Winter vor Erkältungskrankheiten schützen.

Nach einer Antibiotika-Einnahme ist die Darmflora zerstört. Die Mikroorganismen die eigentlich unseren Körper schützen sollen, werden zum grössten Teil durch Antibiotika zerstört. Dadurch kann die Darmschleimhaut von Krankheitserregern und Parasiten besetzt werden und wir werden immer kränker.

Das rohe Sauerkraut kann uns helfen die Darmflora wieder auszubauen.

Grüße
Patricia


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Donnerstag, 12. Januar 2017

Papiertüten Recycling

Beim Einkaufen achte ich immer mehr darauf, unnötige Verpackungen zu vermeiden.

Beim Gemüse und Obst geht das ganz gut. Vor allem wenn man auf dem Markt oder im Hofladen einkauft. Aber auch im Supermarkt gibt es in der Gemüseabteilung vieles "unverpackt".

Bei den meisten Sachen bin ich unempfindlich und was sowieso eine Schale hat, wandert so in den Einkaufskorb.

Was ich aber grundsätzlich immer in eine Papiertüte packe, das sind Pilze, Tomaten und Kartoffeln (wenn sie sehr dreckig sind).

Diese Papiertüten verwende ich zu Hause als Einlage in unserer Kompostschüssel.
Die Schüssel sollte eigentlich täglich rausgebracht werden.
Wird sie aber nicht. Und ihr kennt das bestimmt, der Gemüseabfall fängt an, an der Schüssel kleben zu bleiben.

Die Papiertüte wird einfach mit auf den Kompost entsorgt. Funktioniert auch bei der Biotonne.


Grüße
Patricia

Dienstag, 10. Januar 2017

Ofengemüse - Rosenkohl + Süßkartoffel

Ich liebe Ofengemüse. In allen Variationen.
Mit ein Grund ist sicher, dass es zwar nicht unbedingt schneller fertig ist, aber dafür schnell und einfach zuzubereiten ist. Und während alles im Ofen brutzelt, kann man den Tisch decken, die Küche saubermachen und aufräumen.

Ich liebe Rosenkohl. Schon allein wegen seinem Namen.


Und er ist ja sooooo gesund. Der Rosenkohl enthält mehr Vitamin C als kaum ein anderes Gemüse, ausserdem ist er reich an Kalium, Folsäure, Eisen und Vitamin K.





















Dazu kommt die Süsskartoffel. Ein echtes Superfood.


Die Süsskartoffel ist gar keine Kartoffel sondern zählt zu den Gemüsearten. Sie enthält Carotinoide, die zählen zu den Antioxidantien und sie ist sehr ballaststoffreich. Süßkartoffeln enthalten die Mineralstoffe Mangan, Folat, Kupfer, Eisen und die Vitamine C, B2, B6 und E, sowie Biotin.


Das ist so leicht zubereitet, dass man sich kaum vorstellen kann, dass es so lecker schmeckt!

Die Mengenangaben finde ich immer etwas schwierig, denn ich habe ungefähr im Gefühl wie viel wir essen. Für uns zu dritt, mache ich eine Auflaufform mit gleichviel Rosenkohl wie Süßkartoffel.

Ihr benötigt für 3-4 Personnen ca.

400 gr Rosenkohl
700 gr Süßkartoffel
Salz
3 EL Olivenöl
2 Handvoll Walnüsse, alternativ Pinienkerne

Den Backofen auf 200° C Umluft vorheizen.


Den Rosenkohl putzen (äußere Blätter eventuell entfernen), falls er sehr groß ist eventuell halbieren. Die Süßkartoffel je nach belieben entweder schälen oder mit der Gemüsebürste unter fliessendem Wasser kurz schrubben. Die Schale der Süßkartoffel ist sehr gesund. Aber das muss man mögen.  Ehrlich gesagt schmeckt es ohne schon besser. Dann in kleine Stücke schneiden.

Die Süßkartoffel mit reichlich Olivenöl in der Auflaufform mischen und mit Salz würzen.

Als erstes die Süßkartoffel alleine 10 Minuten in den Ofen geben.


Dann entweder die Form aus dem Ofen holen und den Rosenkohl und die Nüsse und nochmal etwas Olivenöl dazu geben, oder eine zweite Auflaufform benutzen und zu der mit den Süßkartoffeln in den Ofen dazustellen. Weitere 20 Minuten.

Grüße
Patricia

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