Mittwoch, 22. Februar 2017

wie Putzen zu eurer Lieblingsbeschäftigung wird

Kann man Putzen lieben lernen?




Zuerst einmal ist die innere Einstellung ganz entscheidend. Warum putze ich? Ist das ein notwendiges Übel für mich? Oder kann ich es vielleicht als Liebesdienst für meine Familie sehen?
Geht es mir nur darum Schmutz zu entfernen? Putzen ist doch eigentlich so viel mehr als das.
Wenn ich es schaffe, mich dem Putzen mit Hingabe zu widmen, dann wird daraus ein Pflegen, mit dem Ziel ein schönes Zuhause mit guter Energie für meine Lieben zu schaffen.
Wie ist die Atmosphäre in den Räumen und wie kann ich sie verändern.
Wenn ich jede noch so kleine Ecke mit meiner Aufmerksamkeit durchdringe, mit Liebe und Bewusstheit diese Tätigkeit ausführe, dann verändert sich die Atmosphäre des Raumes. Genauso, wie wenn ich liebevoll dekoriere oder schöne Blumen auf den Tisch stelle.
In dem ich die Räume pflege, kann ich ihnen eine andere Energie geben.
Wenn wir sauber machen, nehmen wir nicht nur Schmutz weg, sondern wir schaffen Raum für etwas Neues.
Unser Zuhause ist für uns ein geschützter Ort, wo wir uns erholen, regenerieren und neue Kraft sammeln. Wir müssen uns vielleicht einmal klar machen, was für eine wichtige Aufgabe putzen ist. Dann sehen wir es möglicherweise nicht mehr als notwendiges Übel an.



Sucht euch einfach einen X-Beliebigen Raum aus. Versucht ihn wahrzunehmen und mit eurer Aufmerksamkeit zu durchdringen. Gibt es irgendwelche Kruschtelecken? Liegt irgendwo ein Stapel mit Papierkram? Stehen oder liegen Dinge herum, die schon länger niemand mehr richtig wahrgenommen hat? Z.B. Dekogegenstände, die da einfach stehen, weil sie da halt stehen? Versucht alles in dem Raum bewusst zu sehen. Fragt euch, ob das da noch hin passt? Oder ob es wo anders seinen Platz findet. Nehmt beim Abstauben jeden einzelnen Gegenstand in die Hand. Indem ihr ihm Aufmerksamkeit schenkt, bekommt er wieder Energie. Gibt es Teppiche, Decken, Kissen, Vorhänge, die draussen oder am offenen Fenster ausgeschüttelt werden oder sogar gewaschen werden können?

Ich habe mit dem Esszimmer angefangen.

Zuerst habe ich den Geschirrschrank abgestaubt. Auch ganz oben, wo niemand hin kommt.
Habe ihn ausgeräumt und innen feucht ausgewischt. Das Geschirr habe ich durchgesehen und mir bei jedem Teil überlegt, ob und wie oft ich es benutze. Oder ob es vielleicht weg kann.

Dann die Lampen über dem Esstisch und die Sockelleisten abgewischt.
Das Klavier auch, ganz gründlich, nicht nur oben den Deckel.
Unser kleines Sofa habe ich gründlich abgesaugt, auch unter den Polstern. Das steht hier im Esszimmer, damit man im Winter gemütlich vor dem Holzofen sitzen kann. Habe es von der Wand weggezogen und dahinter und unten drunter gesaugt und auch die Rückseite. Die Tischbeine von unserem Esstisch habe ich feucht gewischt und auch alle Stühle, die Sitzflächen, die Beine, die Rückenlehnen. Dann die Filzgleiter unter den Stühlen abgesaugt. Die Ecken und Zimmerdecke von Spinnweben befreit. Die Glasplatte vor dem Holzofen mit Glasreiniger sauber gemacht. Hinter dem Holzkorb gesaugt. Die Fenster geputzt. Den Fensterrahmen und die Fensterbretter. Gelüftet. Und dann den Holzboden feucht gewischt.




Ich hoffe ich konnte eure Sichtweise ein kleines bisschen verändern und euch motivieren. Vielleicht ein erster Schritt auf dem Weg, putzen zu eurer Lieblingsbeschäftigung zu machen.

Grüße
Patricia





Kommentare:

  1. ..ich bin dann mal weg, putzen ;O)
    Hoffe du hast noch ein Tässchen über gelassen ;O)
    Post ist unterwegs, oder gar schon bei dir !
    Liebe Grüße
    Gabi,
    die jetzt mal den neuen Staubsauger auspackt, na wenn das nicht ein Grund ist ;O)

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  2. Wenn ich wieder auf den Beinen bin, geht's ach hier los mit Frühlingsputz. Im Prinzip freue ich mich auch drauf....
    Herzlichst
    yase

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  3. Das ist tatsächlich eine gute Sichtweise auf's Putzen. Nicht als lästiges Übel, das am Wochenende zwischen mir und meiner Erholung steht, sondern etwas, das mir eigentlich gut tut. Danke. :)

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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  4. Liebe Patricia,

    Du sprichst mir total aus der Seele.
    Ich habe mittlerweile fast schon Frieden geschlossen mit Putzen. Fast deshalb, weil so der alltägliche Putzkram schon ab und an lästig sein kann, aber das bewusste Befreien von Altlasten einmal die Woche, oder dann noch im größeren Rahmen und noch gründlicher, mache ich mittlerweile auch sehr bewusst. Wobei ich mir den Termin immer offen halte und es dann total spontan mache, wenn mich die Lust dazu richtig packt.

    Danke für Deinen inspirierenden Post.

    Von Herzen
    Veronika

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  5. Was für wundervolle Worte du gefunden hast ... wenn es einem da nicht unter den Nägeln brennt, gleich loszulegen, dann weiß ich auch nicht ;9

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  6. Das klingt so herrlich einfach bei dir. Für mich hat Putzen leider den Beigeschmack des notwendigen Übels. Obwohl ich weiß, wie befreiend vor allem Ausmisten ist, schieb ichs trotzdem vor mir her...
    Wenn ich mir allerdings dein Esszimmer so anschaue, sollte ich das Vor-mir-Herschieben mal überdenken :-)
    Alles Liebe Babsy

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  7. Du musst mich gar nicht umstimmen, ich bin ein Putzteufel... besonders jetzt in der Renovierungsphase höre ich gar nicht mehr damit auf.
    Ausräumen, entsorgen, saubermachen, ich liebe das einfach.
    Wenn hinterher alles strahlt bin ich einfach nur happy.
    Ganz liebe Grüße
    Nicole

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  8. Liebe Patricia,
    Ein sehr schönes Loblied auf das Putzen.
    Ich mache gerade eine kleine Pause davon.
    Recht hast Du, aber ich mag es trotzdem nicht , blärr ...
    Wenn ich denke wieviel Zeit das immer beansprucht, aber man muss es ja leider machen.
    Im Dreck möchte ja schließlich keiner Leben ;-)
    Herzliche Grüße an Dich,
    Sabine

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  9. Liebe Patricia,
    das hast du schön geschrieben und mich motiviert. Putzen ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung, doch ich möchte es gerne dazu machen. Danke für den interessanten post.
    Liebe Grüße ... Dorothea :-)

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  10. Liebe Patricia, du hast einen fantastischen Post geschrieben, denn genau so, wie du es hier beschreibst, ist es. Wie wichtig ist es, gerade unser Zuhause mit vielen guten Energien zu versehen. Natürlich macht es sich energetisch bemerkbar, wenn ich das Putzen als notwendiges Übel sehe - schwupps, schon hab ich negative Energien im Raum und bin mir dessen nicht einmal bewusst. - Ich mag putzen, wenn alles sauber und an seinem Platz ist. --- Fällt mein Blick auf eine bestimmte Stelle oder einen bestimmten Gegenstand, dann weiß ich schon, dass dort etwas im Argen ist - und stelle es um oder nehme es ganz weg. - An anderen Orten kann ich die Energien, die dort herrschen, nicht verändern. Zuhause aber sehr wohl und darauf achte ich. Deshalb müssen manche Dinge (und damit Energien) draußen bleiben!! LG und danke für den Post, der mir aus dem Herzen spricht! Martina

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  11. Liebe Patricia, das hast du echt schön geschrieben, man bekommt direkt Lust los zu legen mit dem Putzen. Wobei ich sagen muss, es gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Aber ich habe mir gerade tatsächlich vorgenommen, jeden Raum mal wieder so richtig gründlich zu putzen - eben auch mal die Ecken zu betrachten, in die man sonst nicht so schaut oder man sehr gut drüber weg schauen kann - wie z. B. auf den Schrank :-) Wenn man es so betrachtet wie du, dann macht es vielleicht tatsächlich mehr Spaß und am Ende freut man sich auch darüber, wie schön alles sauber ist. Also ich hoffe ich schaffe das ... :-)
    LG Dani

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  12. Liebe Patrica,
    was für wunderschöne Worte über das Thema Putzen. Ich bin im Moment auch dabei viele Dinge zu entsorgen und umzustellen. Dabei bin ich eher der Typ,man kann es vielleicht noch gebrauchen, aber ich arbeite daran. Werde auch Zimmer für Zimmer mit guter Energie füllen. Danke für den Beitrag. Jeden Tag etwas, etwas säubern und mit guter Energie füllen. Liebe Grüße Ursula

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  13. Liebe Patrica. ichz habe wirklich lange gebraucht so zu putzen und den Blick umher blicken zu lassen dann sieht man es oder als Besucher wenn ich jetzt rein komme in ein Zimmer was fällt mir auf so putze ich es . Es befriedet mich auch selobst alles sauber zu haben . Es gibt auch Tage wo was anderes wichtig ist aber ich möchte eine Wohnung haben wo ich jeder Zeit jemand Fremdes oder Nachbarn drin haben kann. Ja Spass kann es wirklich machen .. früher war das eine Quälerei immer.
    Wenns mir mal nicht gut geht, so innerlich, fange ich an zu putzen dann wirds auch besser.Es ist so positiv finde ich auch ich lebe gerne jetzt in meiner Wohnung.
    Toll dein Posting und ich kanns nur zustimmen!
    Lieben Gruss Elke

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  14. Liebe Patricia

    Als Haushaltshelferin ist putzen meine Lieblings Beschäftigung, umso schmutziger, so freudiger bin ich dran!
    Ich habe am Montag das Geschirr mit Gläser alles ausgeräumt, vieles entdeckt das ich gar nicht brauche und weg ist es, vor allem Schüsseln und Gläser.
    Danke für den spannenden Post!
    Viel Spass auch dir beim aufräumen!
    Liebe Grüsse von Bea

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  15. Liebe Particia,
    das Putzen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber danach fühle ich mich gut, denn das Haus sieht wieder hübsch und einladend aus. Ein besonderer Ansporn ist für mich das Umgestalten. Hier ein paar andere Kissen, neue Farben, etwas Deko, ein paar Blumen .... dann macht's Spaß, da stimme ich Dir zu. Meine Leidenschaft ist zwar die Gartendeko, aber so lange es draußen noch nass und kalt ist, werde ich auch drinnen gerne aktiv.

    Es grüßt Dich herzlich

    Monika

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  16. Liebe Patricia,
    außer Fensterputzen hab ich keinerlei Problem mit Putzen,
    Sehr schön schaut es bei dir aus.
    Du hattest auf meinem Blog nach der Madonnenkarte gefragt. Die Karte habe ich aus München vor ein paar Tagen mitgebracht, aus dem Doppler Shop, guck mal bei Insta oder FB. Ein toller bunter Laden.
    Alles Liebe vom Reserl

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  17. Schöne Bilder, toll geschrieben...aber ich fürchte ich bin ein schwerer Fall ;-))))
    Annette

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  18. Hallo Patricia,
    ich bin heute durch Zufall auf deinen Blog aufmerksam geworden. Dein Beitrag mit dem Putzen hat mich sofort angesprochen, da ich mich in den letzten Wochen ausgiebig mit dem Thema Aufräumen/Ausmisten beschäftigt habe. Dazu gibt es auf meinem Blog einige interessante Beiträge.
    Was mir an deinem Text gut gefällt, ist deine Anregung erst einmal den Raum auf sich wirken zu lassen und bewusst wahrzunehmen was ist. Obwohl es mittlerweile schon spät ist, habe ich das dringende Bedürfnis, jetzt etwas zu putzen. :-)
    Vielen Dank für deine Ideen.
    Viele Grüße von Tanja

    Ps: Euer Zimmer sieht gemütlich, frisch und einladend aus!

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  19. Liebe Patricia,
    ich befürchte, da bin ich - wie Anette - ein schwerer Fall!
    Ich mache alles andere lieber als Putzen.
    Vielleicht, wenn mein Tag ein paar Stunden länger wäre ... ;-)
    GAnz liebe Grüße
    Melanie

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  20. Liebe Patricia,
    ich putze ja eher selten, zuletzt habe ich das Badezimmer geschruppt, als notwendige Last habe ich das nicht gesehen, Lust hatte ich zwar keine, aber als ich einmal angefangen hatte, gings von ganz alleine und mit dem Ergebnis war auch meine Frau zufrieden.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  21. Liebe Patricia,
    sehr schöne Worte hast Du gefunden, um das zu beschreiben. Ich muss mich oft aufraffen, mal was zu tun, aber wenn ich Glück habe, gerate ich in einen Flow und miste richtig aus. Seit drei Jahren bin ich da dran und finde immer noch was, was im Grund weg kann. Seither putze ich auch viel lieber, weil nicht überall Kram rumliegt, sondern viele Flächen einfach frei sind. Dann fällt es mir wiederum leichter Dinge wegzugeben. Es ist herrlich befreiend, ganz besonders, wenn dann wieder alles sauber ist.

    Liebe Grüße
    Birgit

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  22. Eine wunderbare Sichtweise dieses "notwendigen Übels" ;-)
    Du hast es m.M. nach so treffend beschrieben, diese andere Art der Einstellung, die man eben auch zum Putzen haben kann!
    Und dann macht es doch gleich wieder viel mehr Spaß!
    DANKE dafür!
    Liebe Grüße... bin dann morgen am Putzen, mit Freude....
    Milka

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  23. Liebe Patricia,
    schön wie du das beschreibst. Ich putze ganz gerne, am liebsten Fenster :)
    Ich komme beim Putzen ganz schnell wieder runter und bin danach richtig glücklich wenn alles wieder glänzt. Meine Familie denkt zwar dass ich spinne aber das ist mir egal.
    Viele liebe Grüße
    Silke

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  24. Liebe Patricia,
    dein Beitrag tut soooo gut!! So hab ich das noch nie gesehen und tatsächlich sofort am Haßobjekt Nr1 (die Toilette) sofort ausprobiert!! Und siehe da: es funktioniert!! Ich war total baff, lach :)) Ich mach auf alle Fälle weiter, da ich durch die Fastenwoche wieder in den Putzmodus verfallen bin. Mehr dazu am Donnerstag auf meinem Blog- da gibts zum 1. Geburtstag eine Verlosung zum Thema Ausmisten. Na, neugierig geworden?? Gut so, hihi, dann schau doch mal vorbei; ich würde mich sehr freuen.
    Viele liebe Grüße
    Jeanne

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Ich freue mich so sehr über einen Kommentar - herzlichen Dank!

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