Freitag, 26. Dezember 2014

Die Rauhnächte

DIE ZWÖLF HEILIGEN NÄCHTE

Zwölf Nächte sind wir und verbinden die Jahre;
In unserem Dunkel schlummert das Gute, das Wahre.
Wir bergen die Keime und hüten die Samen,
Die die Pflanzen gebären in der Erde Namen.

An unserem Anfang steht Hirtenlicht,
das aus der Christnacht Geschehen bricht.
Es erleuchtet die Seelen, erwärmet die Herzen
und lindert den Menschen Dunkelheit-Schmerzen.

Wir streben durch zwölf der nächtlichen Runden,
bis die Könige durch den Stern gefunden
die Gabe der Weisheit im Christuslicht -
der Herzenswärme als Gegengewicht.

Wir bergen in uns der Geheimnisse viel,
die alle entströmen zum Weltenziel:
Die Seelen zu läutern, Herzensbrücken zu bauen,
in jedem Wesen den Schöpfer zu schauen!

So wandern wir zwischen den Jahren, den Zeiten,
Im ewigen Strömen das zu bereiten,
die Kräfte zu lenken aus kosmischer Ferne,
die Schöpfung zu führen ins Licht der Sterne.

Das Wunder der Christnacht - Martin Sandkühler





Mein Himmelsbild teile ich mit Katja der Raumfee.

Kommentare:

  1. Ganz zauberhaft! Das Gedicht und das Bild! Danke fürs Teilen!
    Herzliche Grüße,
    Gina

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  2. ...ein schönes Gedicht, welches ich noch nicht kannte...und ein tolles Bild dazu,

    wünsche einen guten Tag,
    LG Birgitt

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  3. Ein Bild wie aus einem Märchenbuch.. so schön!! 1001 Nacht gleich..
    Hörst Du auch nachts die Wilde Horde durch die Lüfte sausen, liebe Patricia?!
    Herzlichst, Nicole

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  4. Das war mir immer unheimlich. Das Gedicht ist so beruhigend. Danke. Habt einen schönen Silvesterabend. Große Grüße :)

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Ich freue mich so sehr über einen Kommentar - herzlichen Dank!

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