Samstag, 14. Januar 2017

Sauerkraut im Glas - Gemüse fermentieren

So, hier kommt Teil 2 von "wie ihr Eurem Körper etwas Gutes tun könnt" oder "Gemüse fermentieren" oder "Sauerkraut im Glas"

Neulich abends sitze ich mit dem Prinz vor dem Fernseher und zappe. Also eigentlich zappt er und ich sitze daneben und er hält immer da an, wo es mich am wenigsten interessiert.

Aber oh Wunder, da gibt es so einen Verkaufssender und was sehe ich, unsere Küchenmaschine und zwei Damen die erzählen ausführlich was man mit dem tollen Teil für tolle Sachen machen kann und warum man die Maschine unbedingt jetzt sofort zum Schnäppchenpreis von..... bestellen muss. Letzte Chance!!!

Und dann erzählt die eine der beiden, wie kinderleicht es doch ist Sauerkraut im Glas selbst zu machen!

Sauerkraut im Glas - davon höre ich zum ersten Mal!

Ich war natürlich sofort völlig begeistert! Und womöglich hätten sie mich damit auch gehabt und ich hätte das Maschinchen gekauft, wenn ich das gute Stück nicht längst mein Eigen nennen dürfte.
(Ganz ehrlich, ich habe insgeheim schon überlegt mich von der Maschine zu trennen, weil ich sie kaum benutze und sie mir wichtige Abstell-/Arbeitsfläche raubt)



Auf jeden Fall bin ich sofort in den Keller und habe meinen Gläservorrat durchforstet. Ich bin ja eine alte Sammlerin. Und Gläser kann ich grundsätzlich nicht wegwerfen. Hab also schon mal ein schönes, grosses Glas in der Küche bereitgestellt. Es muss übrigens nicht unbedingt ein Bügelglas sein. Funktioniert genauso mit jedem Schraubdeckelglas. Größe auch egal. Ihr könnt auch viele kleine Gläser befüllen.



Also, ihr braucht Weißkohl oder Spitzkohl oder Zuckerhut und Salz. Am Besten aus dem eigenen Garten oder Bioanbau. Bei konventionellem Gemüseanbau kann es passieren, dass es nicht funktioniert, falls nicht ausreichend Mikroorganismen auf dem Gemüse vorhanden sind. Ich habe für ein Kilo Kohl ca. 20 gr Salz gerechnet. Hilfreich ist eine sehr grosse Schüssel. Denn wenn der Kohl klein geschnitten ist, wird er mit dem Salz vermischt und geknetet und es ist ziemlich nervig wenn die Schüssel zu klein ist, denn dann fällt ständig Kraut aus der Schüssel.

Zuerst entfernt man die äußeren Blätter und legt sie zur Seite. Wichtig! Nicht wegwerfen, denn die werden noch gebraucht.

Dann den Kohl halbieren und den Strunk herausschneiden.

Ich gebe die Kohlstücke in den Schneideaufsatz von meiner Küchenmaschine. Je nachdem mit was ihr arbeitet, ist davon die Größe der Kohlstück abhängig. Ich habe den Aufsatz benutzt der Scheiben schneidet.

Kann man natürlich auch von Hand machen, mit dem Gurkenhobel.


Dann heisst es Salz dazu und kneten. Und das ist echt anstrengend. Wie lange ihr kneten müsst, ist abhängig von der Frische des Gemüses. Je frischer, desto schneller und leichter kommt die Flüssigkeit raus.

Auf jeden Fall so lange kneten bis das Kraut gut weich ist und sich Flüssigkeit unten in der Schüssel sammelt.


Das Glas sollte sauber sein, muss aber nicht ausgekocht werden. Es sind ja Bakterien die da arbeiten sollen. Also muss nicht klinisch rein sein.

Zuerst habe ich einige Wacholderbeeren ins Glas gegeben und darauf dann angefangen das Kraut zu stopfen. Der Geschmack der Beeren verteilt sich auch so im ganzen Kraut. Man kann auch andere Gewürze dazu geben, oder zwischendurch Schichten mit Apfelschnitzen machen.


Immer schön mit der Faust das Kraut nach unten drücken, so dass die Flüssigkeit nach oben kommt.

Das Kraut sollte zum Schluss mit Flüssigkeit bedeckt sein.


Dann nehme ich ein oder zwei der grossen Blätter, die ich am Anfang aufgehoben habe und lege sie oben drauf. Je nach dem wie gross die Öffnung vom Glas ist, fallte ich das Blatt ein bisschen kleiner.


Und zu guter Letzt nehme ich ein kleines Glas oder ähnliches, das beim schließen des Deckels die Blätter und das Kraut nach unten drückt. Bei mir ist das Glas sehr voll geworden und es ist nur noch wenig Platz, daher habe ich nur einen Glasdeckel vom Einmachglas genommen. Wichtig ist, dass wenn ihr den Deckel zu macht, das Kraut runter gedrückt wird, sodass es von der Flüssigkeit bedeckt ist. Sonst schimmelt es womöglich.



Ganz wichtig, das Datum notieren!

Die ersten 3 - 4  Tage an einem warmen Ort stehen lassen. Ich lege immer ein Küchentuch oder sonstiges darunter, um die austretende Flüssigkeit aufzufangen. Oder ihr macht einfach das Glas nicht so voll :-)

Jetzt schaue ich einmal täglich nach, ob schon was passiert und mache den Deckel auf, um Gase entweichen zu lassen. Wenn alles gut läuft bilden sich kleine Bläschen und es fängt an säuerlich zu riechen.

Dass der Gärungsprozeß abgeschlossen ist, erkennt man daran dass es aufhört zu blubbern. Dann könnt ihr das Glas kühler stellen. Nach 2 Wochen kann man das Sauerkraut essen. Man kann es aber auch länger stehen lassen. Je länger, desto intensiver wird der Geschmack.

Kochen muss man es mindestens eine halbe Stunde, bis es weich ist.

Am allerbesten und gesündesten ist es aber, das Kraut roh zu essen. Das Glas steht bei uns im Kühlschrank und ich esse jeden Tag 2-3 Gabeln davon.

Das rohe Sauerkraut ist ein altmodisches Superfood. Es ist voll mit lebenswichtigen Mikroorganismen, die uns vor chronischen Krankheiten, Parasiten, Viren und schädlichen Bakterien schützen. Es ist reich an Vitamin C und enthält Vitamin B12 und kann uns im Winter vor Erkältungskrankheiten schützen.

Nach einer Antibiotika-Einnahme ist die Darmflora zerstört. Die Mikroorganismen die eigentlich unseren Körper schützen sollen, werden zum grössten Teil durch Antibiotika zerstört. Dadurch kann die Darmschleimhaut von Krankheitserregern und Parasiten besetzt werden und wir werden immer kränker.

Das rohe Sauerkraut kann uns helfen die Darmflora wieder auszubauen.

Grüße
Patricia


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Donnerstag, 12. Januar 2017

Papiertüten Recycling

Beim Einkaufen achte ich immer mehr darauf, unnötige Verpackungen zu vermeiden.

Beim Gemüse und Obst geht das ganz gut. Vor allem wenn man auf dem Markt oder im Hofladen einkauft. Aber auch im Supermarkt gibt es in der Gemüseabteilung vieles "unverpackt".

Bei den meisten Sachen bin ich unempfindlich und was sowieso eine Schale hat, wandert so in den Einkaufskorb.

Was ich aber grundsätzlich immer in eine Papiertüte packe, das sind Pilze, Tomaten und Kartoffeln (wenn sie sehr dreckig sind).

Diese Papiertüten verwende ich zu Hause als Einlage in unserer Kompostschüssel.
Die Schüssel sollte eigentlich täglich rausgebracht werden.
Wird sie aber nicht. Und ihr kennt das bestimmt, der Gemüseabfall fängt an, an der Schüssel kleben zu bleiben.

Die Papiertüte wird einfach mit auf den Kompost entsorgt. Funktioniert auch bei der Biotonne.


Grüße
Patricia

Dienstag, 10. Januar 2017

Ofengemüse - Rosenkohl + Süßkartoffel

Ich liebe Ofengemüse. In allen Variationen.
Mit ein Grund ist sicher, dass es zwar nicht unbedingt schneller fertig ist, aber dafür schnell und einfach zuzubereiten ist. Und während alles im Ofen brutzelt, kann man den Tisch decken, die Küche saubermachen und aufräumen.

Ich liebe Rosenkohl. Schon allein wegen seinem Namen.


Und er ist ja sooooo gesund. Der Rosenkohl enthält mehr Vitamin C als kaum ein anderes Gemüse, ausserdem ist er reich an Kalium, Folsäure, Eisen und Vitamin K.





















Dazu kommt die Süsskartoffel. Ein echtes Superfood.


Die Süsskartoffel ist gar keine Kartoffel sondern zählt zu den Gemüsearten. Sie enthält Carotinoide, die zählen zu den Antioxidantien und sie ist sehr ballaststoffreich. Süßkartoffeln enthalten die Mineralstoffe Mangan, Folat, Kupfer, Eisen und die Vitamine C, B2, B6 und E, sowie Biotin.


Das ist so leicht zubereitet, dass man sich kaum vorstellen kann, dass es so lecker schmeckt!

Die Mengenangaben finde ich immer etwas schwierig, denn ich habe ungefähr im Gefühl wie viel wir essen. Für uns zu dritt, mache ich eine Auflaufform mit gleichviel Rosenkohl wie Süßkartoffel.

Ihr benötigt für 3-4 Personnen ca.

400 gr Rosenkohl
700 gr Süßkartoffel
Salz
3 EL Olivenöl
2 Handvoll Walnüsse, alternativ Pinienkerne

Den Backofen auf 200° C Umluft vorheizen.


Den Rosenkohl putzen (äußere Blätter eventuell entfernen), falls er sehr groß ist eventuell halbieren. Die Süßkartoffel je nach belieben entweder schälen oder mit der Gemüsebürste unter fliessendem Wasser kurz schrubben. Die Schale der Süßkartoffel ist sehr gesund. Aber das muss man mögen.  Ehrlich gesagt schmeckt es ohne schon besser. Dann in kleine Stücke schneiden.

Die Süßkartoffel mit reichlich Olivenöl in der Auflaufform mischen und mit Salz würzen.

Als erstes die Süßkartoffel alleine 10 Minuten in den Ofen geben.


Dann entweder die Form aus dem Ofen holen und den Rosenkohl und die Nüsse und nochmal etwas Olivenöl dazu geben, oder eine zweite Auflaufform benutzen und zu der mit den Süßkartoffeln in den Ofen dazustellen. Weitere 20 Minuten.

Grüße
Patricia

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Samstag, 7. Januar 2017

Wie ihr eurem Körper etwas Gutes tun könnt

Hm, ich habe lange überlegt, wie ich anfangen soll, mit diesem schwierigen Thema. Wer mich kennt, der weiß, dass ich gerne etwas weiter aushole.
Also, zurück in meine Kindheit.
Als ich klein war, da hatte unsere Familie einen Hausarzt. Zu dem sind wir alle gegangen, sogar meine Oma. Das war der Dr. Schnäbeleauf. Der hieß natürlich nicht in echt so, nur wir haben ihn so genannt. Heimlich. Ich habe den Herrn Doktor sehr gemocht, das war echt ein ganz netter. Auch wenn ich nicht wirklich gern zum Arzt gegangen bin.


Einmal war ich bei ihm, wegen einer Magen-Darm-Geschichte und da hat er mich gefragt, wie oft ich denn normalerweise (wenn ich nicht krank bin) aufs Klo müsse. Er meinte "groß". Und mit meiner Antwort "einmal am Tag" war er sehr zufrieden. Dann ist alles in Ordnung, meinte er. Denn wenn man öfter müsse, dann hätte man Durchfall und seltener Verstopfung.
Das war für mich jahrelang okay so.
Heute nach vielen Jahren eigener Erfahrung mit Schulmedizin und auch allen möglichen alternativen Heilmethoden, muss ich leider sagen:
Das ist Quatsch! (Oh je, hoffentlich liest er das jetzt nicht)
Das hat doch eher was mit der Konsistenz zu tun, oder?
Und je öfter man aufs Klo kann, desto besser ist die Verdauung.


Jetzt hat der Dr. Schnäbeleauf auch mal ein Antibiotikum verschrieben. Und man weiß ja mittlerweile, dass Antibiotika gar nicht gut ist für unsere Darmflora. Die ist aber ganz wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Und die mag so einiges was wir zu uns nehmen nicht so gern. Zum Beispiel Zucker und Weißmehl und ich wage sogar zu behaupten Gluten.
Was sie aber super gerne mag das ist Probiotika.
Klingt eigentlich logisch. Anti ist nicht gut, Pro ist gut. Und um der Darmflora etwas Gutes zu tun, kann man ein Probiotikum einnehmen. Das gibt es zum Beispiel als Pulver zum einrühren in Saft, Wasser, Joghurt oder Müsli. Wichtig ist, darauf zu achten, dass es Bifido- und Acidophiluskulturen enthält, denn die kommen von Natur aus zu einem hohen Anteil in unserer natürlichen Darmflora vor.
(Ich geb´s zu, den letzten Satz habe ich von der Dose abgeschrieben)

Das baut unsere Darmflora wieder auf, zum Beispiel wenn wir Antibiotika einnehmen mussten. Und es bringt die Verdauung in Schwung.


Eine gesunde Darmflora ist sehr wichtig, auch damit der Darm alle Nährstoffe aus der Nahrung gut aufnehmen kann.

Seit ich darauf achte, in Zusammenhang mit meinem Projekt zuckerfrei, geht es mir sehr viel besser. Soll heißen ich fühle mich wohler und nehme meinen Körper anders war. Ich bekomme mehr und mehr  ein Gefühl dafür was ihm bzw. mir gut tut und was nicht.

Es gibt noch eine andere Möglichkeit, wenn man kein Pülverchen einnehmen möchte.

Das Fermentieren von Gemüse.

Was Großmutter noch wusste geht leider in unserer modernen westlichen Welt immer mehr verloren.

Früher hat man Nahrungsmittel, z.B. Gemüse durch fermentieren haltbar gemacht.


Das heißt mit Hilfe von probiotischen Mikroorganismen die auf dem Gemüse leben und Salz und unter dem Entzug von Sauerstoff, hat man einen Vergärungsprozess in Gang gesetzt.

Die Fermentation bietet sich vor allem für Gemüse aus dem eigenen Garten, oder Biogemüse an, denn auf unbehandeltem Gemüse leben besonders viele dieser natürlichen Mikroorganismen.

Durch die milchsaure Vergärung entstehen probiotische Bakterien die gut für die Darmflora sind und das fermentierte Gemüse ist reich an Nähr- und Mineralstoffen und stärkt unsere Abwehrkräfte.


Ausserdem bilden die Milchsäurebakterien während der Fermentation Vitamin B12.

Entweder denkt ihr euch jetzt "dass weiß ich doch schon alles" oder "das interessiert doch keinen" oder vielleicht auch "worauf will sie hinaus?" oder aber ihr findet es spannend, dann könnt ihr euch freuen, auf die Fortsetzung. Teil 2 folgt in Kürze.


Grüße
Patricia

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Donnerstag, 5. Januar 2017

die eingebrannte Backofentür

Heute habe ich die Tür von unserem Backofen aufgemacht. Und da ist mir mal wieder aufgefallen wie eingebrannt die Glasscheibe ist.

Schon des öfteren habe ich an der Scheibe herumgeschrubbt, mit allen möglichen Reinigern, doch leider immer erfolglos. Da zu anstrengend, habe ich irgendwann aufgegeben.

Heute bin ich auf die Idee gekommen, es mal mit meinem Kupfertuch zu probieren. (Das Tuch nehme ich normalerweise um Töpfe sauber zu machen.) Und siehe da, relativ mühelos habe ich die Scheibe sauber gekriegt. Das Tuch immer wieder unter fliessendem Wasser ausgewaschen. Sonst nichts. Kein Reiniger, keine Chemiekeule, nichts!

Leider habe ich kein "Vorher-Foto", aber die Ofentür war schon ziemlich heftig schmutzig. Ihr könnt es euch sicher vorstellen.



Kupfer ist ein Weichmetall das nicht kratzt. Das Tuch ist bei 60° in der Waschmaschine waschbar (eventuell mit Wäschenetz). 100% recycelbar. Ich habe das Kupfertuch bei uns im Bioladen gekauft.

Grüße
Patricia

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Dienstag, 3. Januar 2017

Zehn Fakten über mich und den Winter

Da hat Astrid eine richtig schöne Idee, mit ihren 10 Fakten über mich und den Winter.

Und ich mache gerne mit!

also, was mag ich am Winter:

1. Ich bin ein echtes Frühlingskind, im Frühling geboren, war mir viele Jahre der Frühling die liebste Jahreszeit. Je älter ich werde, desto eher kann ich jeder Jahreszeit etwas abgewinnen. Und so habe ich auch den Winter lieben gelernt.


2. Ich liebe es, mich nach einem langen Hundespaziergang in der Kälte, mit einer Tasse Tee vor den warmen Ofen zu kuscheln.


3. Nach meinen schlechten Wintersporterfahrungen in meiner Kindheit (ich wurde zum Langlaufski gezwungen), liebe ich mittlerweile Skifahren - aber NICHT Langlauf! Ich geb´s zu, am liebsten bei Sonnenschein. Ich mag das nicht, wenn mir das Schneegestöber die Nase und Wimpern gefriert und die Skibrille beschlägt. Da findet man mich dann eher in der warmen Skihütte bei einer Tasse heißer Schokolade.



4. Der Winter ist romantisch. Ich liebe Winterhochzeiten. Was gibt es Schöneres als eine weiße Braut im Schnee - hach, ist das Schön!



5. Und ich liebe Filme die im Winter spielen. Egal ob "Liebe braucht keine Ferien" oder "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Ich könnte dahin schmelzen.


6. Ich liebe es im Schnee zu fotografieren. Der Winter bietet die schönsten Fotomotive.



7. Im Winter gehe ich gerne ins Thermalbad und in die Sauna. Am liebsten wenn draussen Schnee liegt.


8. Ich mag den Schnee, wie er die Geräusche dämpft. Alles ist ganz still und ich habe das Gefühl die Zeit bleibt stehen. Entschleunigung. Vieles geht langsamer. Ich geniesse es, so wie Du, Astrid, wenn die Wetterverhältnisse mich ausbremsen.


9. Der Winter hat für mich so eine Klarheit. Die kalte klare Luft, das hat so was reinigendes.



10. Und zuletzt, ich füttere sooo gerne die Vögel im Garten. Wenn ich dann drinnen an der Scheibe stehe und die Kleinen beobachte, wie fröhlich sie sind. Da hüpft mein Herz!


winterliche Grüße
Patricia


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Samstag, 31. Dezember 2016

Die unbeschreibliche Leichtigkeit des Seins

Das Jahr geht zu Ende. Mit einem Jahresrückblick kann ich in diesem Jahr leider nicht auftrumpfen. Mein Bloggerjahr ist leider etwas sehr arg spärlich ausgefallen.
Nichts desto trotz sind einige von euch noch da. Und das freut mich riesig!
Ich bin überwältigt und unendlich dankbar für eure Treue!



Im "real life" sah es allerdings anders aus. Es war ein anstrengendes, forderndes Jahr für mich, in dem ich oft genug an meine Grenzen gekommen bin. Mit wenig Energie gerade so das Notwendigste (und manchmal nicht einmal das) bewältigt habe. Und dennoch bin ich dankbar, für die Herausforderungen vor die ich gestellt wurde. Gerade diese schwierigen Phasen waren notwendig, um mich weiterzubringen.
Weiter auf meinem Weg. Weiter auf dem Weg zu mir.


Oft genug wurde ich ausgebremst. Mein Körper zeigte mir deutlich was richtig und was falsch ist. Gab mir ganz klare Signale, wenn ich mich mal wieder zu weit entfernt habe, vom Wesentlichen. Wenn ich mal wieder in die falsche Richtung gelaufen bin. Immer und immer und immer wieder die selbe Lektion.


Ich habe daraus gelernt. Mein Glaube ist stärker geworden. Mein Vertrauen darauf, dass ich geführt werde ist gewachsen.


Immer wieder, wenn ich mich draussen in der Hektik der Welt verloren habe, konnte ich nach Hause zurück kehren. In der Stille und dem Schutz unseres Heims wieder zur Ruhe kommen, meine Wurzeln wieder spüren, mich wieder wahrnehmen.


Glaube ist nicht
die Hoffnung, dass alles gut wird,
sondern die Gewissheit
dass es Sinn macht
egal was passiert.



Ich wünsche Euch einen schönen Silvesterabend und einen guten Rutsch in ein hoffentlich friedvolles Jahr 2017



Grüße
Patricia

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