Freitag, 17. Februar 2017

Gesund backen ist Liebe

Heute habe ich ein absolutes Lieblingsbackbuch für euch!

Im Bereich gesunde Ernährung habe ich schon einige Koch- und Backbücher ausprobiert. Sehr zum Leidwesen meiner Familie. Und ich bin auch selber nicht mit allen glücklich. Tut mir leid, manchmal schmeckt es einfach nur gesund. Aber Veronika Pachala beweißt, dass das nicht sein muss!

"Gesund backen ist Liebe" ist ein wahrer Stern am GesundeErnährungsHimmel. Die Rezepte sind einfach, Alltagstauglich und das Wichtigste: Sie schmecken auch noch!

Kurz: Ich liebe es!


Zuallererst habe ich den easy-peasy Schokokuchen ausprobiert. Der ist so einfach und schnell gemacht. Okay, ich gebe zu, ich habe die meisten Zutaten schon im Haus, weil ich schon länger zucker- und glutenfrei backe. Für den Anfänger sind die Zutatenlisten etwas aussergewöhnlich. Aber wer wirklich darüber nachdenkt seine Ernährung umzustellen, wird sich über kurz oder lang das eine oder andere "Ersatzmehl" oder "Zuckeralternative" zulegen.

Ich mag solche einfachen Rezepte, die ich spontan backen kann, wenn mich mal der Schokoladenhunger packt.

Sogar bei den Kindern Jugendlichen kam der Kuchen super an. Und das will was heißen. Die merken nämlich normalerweise sofort, wenn da was nicht stimmt! Soll heißen, sie schmecken das kleinste Gramm glutenfreies Mehl oder Süßalternative sofort raus.
Aber nicht so bei diesem Schokokuchen. Die Konsistenz ist unschlagbar.

Leider konnte ich ihn nicht mal fotografieren, so schnell war er weg.

Dann habe ich den Schokoladenkuchen im Glas ausprobiert. Der war auch super schnell gemacht und hat echt lecker geschmeckt. Man löffelt ihn direkt aus dem Glas, die Konsistenz soll feucht sein. Meiner war aber vielleicht einen Tick zu kurz im Ofen, denn er war ein klein wenig zu klebrig. Aber geschmeckt hat er.

Und der dritte Kuchen den ich bisher getestet habe war der Apfelkuchen mit Buchweizen-Crunch. In der glutenfreien Variante mit Buchweizenmehl. Der Prinz war sogar begeistert, wie lecker die Buchweizenkörner oben drauf schmecken.

Ich war dann echt frustriert, weil ich es nicht geschafft habe, vernünftige Fotos zu machen. Beim Apfelkuchen stand der Prinz die ganze Zeit neben mir: "Wann darf ich meinen Kuchen jetzt endlich essen?" Da kann ich natürlich super entspannt fotografieren.




Ich mag die Aufmachung des Buches. Zu jedem Rezept gibt es das passende Foto. Und die Fotos machen wirklich Lust auf´s backen!





Auf den ersten 25 Seiten werden, nach Inhaltsangabe und Einleitung, die verschiedenen Zutaten beschrieben. Welche Mehle, Süßmittel und Fette sie benutzt und warum. Wie man Pflanzenmilch ganz einfach selbst herstellen kann. Eier und pflanzliche Alternativen und verwendete Aromen, Backtriebmittel und Superfruits werden kurz erklärt. Dann kommen noch ein paar Backtips und schon kann es losgehen, mit den Rezepten.





Es gibt ein Kapitel über Kuchen und Tartes, eines über Torten und Tartelettes und Muffins, Brownies und Kekse dürfen auch nicht fehlen. Das Kapitel über Waffeln, Strudel und Brote gefällt mir auch sehr gut. Es sind sogar einige Rezepte für glutenfreie Brote dabei.
Und zum Schluss gibt es sogar noch einige Rezepte für die Weihnachtsbäckerei.






Die Rezepte sind alle zuckerfrei, also mit Zuckeralternativen, wie z.B. Kokosblütenzucker, Ahonrsirup oder Datteln. Und gekennzeichnet, wenn man sie auch vegan und/oder glutenfrei zubereiten kann.
Viele Rezepte sind mit Dinkel- oder Einkornmehl. Einziges Manko für mich, es gibt nicht immer eine glutenfreie Alternative. Aber ich probiere die Rezepte dann einfach mit Vollkornreismehl oder meiner glutenfreien Mehlmischung.

Einige Rezepte findet ihr auf dem Blog von Veronika Pachala "Carrots for Claire".

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Frau Arndt vom riva Verlag für das schöne Rezensionsexemplar.
Diese Rezension stellt meine ganz persönliche Meinung dar.

Grüße
Patricia




Hier könnt ihr das Buch bei Amazon bestellen:




verlinkt mit 

Dienstag, 14. Februar 2017

leichter Loopschal Häkelanleitung

Im letzten Herbst habe ich einen Loopschal gehäckelt. Er ist aus einem Baumwollgarn und nicht für den kältesten Winter geeignet. Also optimal für jetzt, der Frühling kommt ja bald.






Material:
Baumwollgarn 50g ca. 125m (ich habe Kappa von Lang verwendet)
Häkelnadel 4,5 oder 5


Soweit ich mich erinnere, habe ich eine Luftmaschenreihe angeschlagen, so breit wie der Schal am Ende sein soll. Die Zahl muss durch 3 teilbar sein.

1 Reihe: 48 Luftmaschen anschlagen. Dann 5 Wendeluftmaschen zusätzlich häckeln.

2 Reihe: in die 8 Luftmasche 3 Stäbchen häckeln. 2 Luftmaschen freilassen und in die 3te wieder 3 Stäbchen. Das wiederholt sich bis zum Ende der Reihe. Nach dem letzten Stäbchen wieder 5 Wendeluftmaschen häckeln.

3 Reihe: Zwischen die "Stäbchenpakete" der Vorreihe 3 Stäbchen häckeln. Bis ans Ende der Reihe. Am Ende der Reihe 3 Stäbchen in den Luftmaschenbogen der Vorreihe. Und wieder die 5 Wendeluftmaschen.

Jetzt geht es immer so weiter. Ich habe insgesamt 150 Reihen gehäckelt.

Dann habe ich den Schal zusammen gehäckelt. Dabei habe ich das eine Ende um sich selbst gedreht und dann die beiden Enden zusammengehäkelt.









Grüße
Patricia

verlinkt mit

Samstag, 11. Februar 2017

Glücksmomente der Woche und gefüllte Chamgignons mit Tomate und Mozarella

Die Glücksmomente muss ich in der vergangenen Woche echt suchen. Die war bei mir dermaßen chaotisch, das hatte ich schon lange nicht mehr.

Superglücklich bin ich, dass ich meinen Finger schon wieder bewegen kann. Arnika sei dank!
Wir hatten letztes Wochenende Holz geliefert bekommen. Was schon alleine ein Glücksfall ist. Denn unser Holzlieferant wäre keinen Tag früher in der Lage gewesen uns Holz zu liefern. Durch den vielen Schnee kam er gar nicht an das Holz ran. Zum guten Glück hat das Holz das wir hatten genau so lange gereicht.






Wir konnten es erstmal nicht wegräumen und mussten es mit einer Plane abdecken, weil es so viel geregnet hat.

In der Woche habe ich dann immer mal wieder ein bisschen was weggeräumt. Und dabei war ich dann leider so unachtsam, dass ich das Holzscheit mit vollem Schwung in den Spalt zu unserem Kellereingang runter werfen wollte. Dabei habe ich aber nicht die Öffnung getroffen, sondern die Holzwand oberhalb. Tja, und mein Finger war dazwischen. Bravo!

Der wurde dann in null komma nix so dick, dass ich ihn nicht mehr bewegen konnte. Zeigefinger an der rechten Hand. In der Küche ging gar nix mehr. Keine Kartoffeln schälen, kein Gemüse schnippeln. Und der Prinz nicht da, der mir uns hätte Nudeln mit oberleckerer Tomatensoße kochen können. (ich kann leider keine Tomatensoße kochen, ähhhhemmmm, ganz ehrlich, die schmeckt bei mir überhaupt nicht und ich hab wirklich schon alle Varianten versucht).

Aber ich wollte ja nicht jammern, sondern meine Glücksmomente zusammen fassen. Also, alles wieder gut, ich kann mit dem Finger sogar wieder tippen. Ganz vorsichtig. Zum Glück hatte ich Arnika Kügelchen da.


Wir hatten letzte Woche gefüllte Champignons mit Tomate und Mozarella.

4 Tomaten (Dosentomaten gehen zur Not auch)
je nach Größe 4 bis 8 Champignons
1 Mozarella
Olivenöl
Salz Pfeffer
frischer Basilikum (optional)
süßes Paprikapulver

Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Tomaten würfeln (ich nehme eingekochte Tomaten, die ich im Spätsommer eingekocht habe)
Mit 3 EL Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Basilikum falls vorhanden klein schneiden und unter mischen.
Die Champignons, den Stil entfernen und mit Öl innen und außen einreiben.
etwas würzen.
Mit der Tomatenmischung befüllen und den gewürfelten oder in Scheiben geschnittenen Mozarella darüber geben. Mit Paprikapulver bestreuen.

20 Minuten in den Backofen.

Dazu passen gut Ofenkartoffeln. Einfach die Kartoffeln waschen, mit der Gemüsebürste schrubben, in Spalten schneiden und mit Olivenöl und Kräutersalz vermischen. Ca. 35 Minuten im Ofen.



Ich hab es tatsächlich geschafft, die ganze Woche jeden Tag meinen selbstentsafteten Gemüsesaft zu trinken. Mit lecker Karotte, rote Beete, Apfel, Orange und Ananas. Hier hatte ich schon über die Gemüsesäfte geschrieben. Und ich habe mich tatsächlich nicht bei meinen Männern angesteckt. Obwohl hier gefühlt eine Million Viren in der Luft lagen.


Grüße
Patricia

verlinkt mit 

Donnerstag, 9. Februar 2017

zauberhafte Landhausgärten - Buchvorstellung

Hier bei uns lässt das Wetter gerade echt zu wünschen übrig.
Alles grau in grau, dann wieder Regen. Alles dreckig und matschig. Nach dem Hundespaziergang bin ich echt bedient, bis ich die Hundepfoten vom Schlamm befreit habe.

Kurz gesagt: Es macht keinen Spaß.

Da freu ich mich, dass heute das Buch vom DVA Verlag angekommen ist, "zauberhafte Landhaus Gärten" von Andrea Christmann.
Freundlicherweise hat mir der Verlag ein Rezensionsexemplar zugeschickt. Da werde ich jetzt ein Tässchen Tee trinken, ein bisschen schmöckern und Pläne für den Sommer schmieden.




Die ersten 30 Seiten werden typische Gestaltungselemente des Landhausstils gezeigt. Mauern & Zäune, Bodenbeläge & Wege, Garten- & Glashäuser, Beeteinfassungen, Blütenbögen & Rankgerüste, Fenster zur Landschaft und Lieblingsplätze. Zu jedem Thema werden ungefähr 2 - 5 Bilder gezeigt und es gibt einen kurzen Text zur Erklärung.





Dann werden auf 80 Seiten insgesamt 13 Privatgärten und ihre Besitzer vorgestellt. Von Nord-Brabant über Südengland, Südschweden, Belgien, Normandie, Zeeland, Loiretal, holsteinische Schweiz. Es sind besondere Gärten auf grossen Grundstücken. Teilweise schöne Inspirationsquellen. Auf der letzten Seite gibt es auch die dazu passenden Adressen, von den Gärten die man besichtigen kann.






Im Kapitel Zierpflanzen werden auf 22 Seiten sämmtliche Gehölze, Blumen und Pflanzen die in den Landhausgarten gut passen vorgestellt.





Das letzte Kapitel Nutzpflanzen spricht Obstgehölze und Spalierobst und Gemüse-, Hoch- und Kräuterbeete kurz an (gesamt 10 Seiten).


Im Anhang finden sich Bezugsquellen und Adressen der Privatgärten, die man besichtigen kann.

Das Buch ist ganz nett um sich ein paar Ideen für den eigenen Garten zu holen. Auch wenn dieser wahrscheinlich nicht so groß ist, wie die Gärten die hier vorgestellt werden.
Es ist eigentlich mehr ein Bildband, weniger informativ. Es werden sehr viele Themen kurz angesprochen und beschrieben, aber nicht so detailiert erklärt.



Grüße
Patricia
















Dienstag, 7. Februar 2017

Detox-Februar oder jetzt bloss keine Erkältung einfangen

Der Februar ist für mich so ein typischer Erkältungsmonat. Da denke ich immer, das Schlimmste ist überstanden und dann erwischt es mich meistens doch noch. Zu allem Überfluss sind jetzt nacheinander auch noch der kleine und der große Prinz krank geworden. Und ich habe das Gefühl die Bakterien und Viren sind hier um mich herum ÜBERALL! Es kribbelt mich schon in der Nase, wenn ich nur daran denke.

Um dem Stand zu halten mache ich gerade "Instensivvitaminverabreichung".


Ich habe mir vorgenommen jetzt jeden Tag einen frisch gepressten Gemüse/Obstsaft zu trinken.
Mit Orange, Karotte, Apfel, rote Beete und/oder Ananas.

Den Entsafter habe ich mir schon vor einiger Zeit angeschafft, er war ein echtes Schnäppchen. Damals hatte ich das Buch von Norman Walker gelesen, über die hervorragende Wirkung von Gemüsesäften auf unsere Gesundheit. Der dort angepriesene Champion-Entsafter war mir allerdings für den Anfang doch zu teuer. Ich wollte erst mal sehen, wie oft ich den Entsafter nutze, ob es mir schmeckt und gut tut.

Nachdem ich am Anfang regelmässig Saft getrunken habe, steht er jetzt doch schon ne ganze Weile im Schrank. Dann hat mir vor kurzem eine Freundin erzählt, dass sie einen Entsafter von ihrer Mutter geschenkt bekommen hat und dass sie jetzt jeden Tag Saft trinken. Kurz darauf habe ich eine andere Freundin besucht. Und was haben wir getrunken? Frisch gepressten Saft.
Manchmal braucht es einfach einen kleinen Schubser. In dem Fall waren es zwei.

Ich dachte mir, kann ja nicht schaden, so ein bisschen Detox und eine extra Portion Vitamine.
Die frischgepressten Säfte helfen auf jeden Fall beim Entgiften.

Auch eine Idee, wäre ein Fastentag in der Woche einzulegen, an dem man nur Säfte zu sich nimmt. Ich denk noch drüber nach.



Mengenangaben sind echt schwer zu machen, denn ich nehme was gerade da ist. Aber wenn was übrig ist, macht ja auch nix. Ich fülle den Rest in eine Flasche und stelle sie in den Kühlschrank. Im Laufe des Tages wird das bei uns noch getrunken.

So ungefähr 6 mittlere Karotten und 4 Äpfel, eine kleine (oder eine halbe) rote Beete (hat schon einen sehr intensiven Geschmack, also Vorsicht), 2 Orangen, die ich aber auspresse und den Saft dann anschließend dazu giesse und eine halbe Ananas. Ich nehme einfach das was da ist und lasse das eine oder andere schon mal weg.

Aber eigentlich könnt ihr euch da wild austoben. Nur mit der roten Beete wäre ich vorsichtig. Wenn man davon zuviel nimmt, schmeckt man es sofort raus.


Falls jemand auf der Suche nach einem Entsafter ist, versuche ich noch kurz den Unterschied zwischen Zentrifugen- und Schneckenentsafter zu erklären.

Beim Slow Juicer wird das Gemüse durch eine Schnecke gepresst. Er ist im Vergleich zum Zentrifugenentsafter langsamer. Entwickelt aber auch keine Hitze, das heißt verarbeitet schonender.
Ausserdem kann er auch Gräser, Kräuter und Nüsse entsaften.
Die Saftausbeute ist grösser und die Schaumbildung geringer (d.h. der Oxidationsprozess setzt nicht so schnell ein und man kann den Saft länger aufbewahren)
Allerdings ist er um einiges teurer.

Beim Zentrifugenentsafter wird das Gemüse aufgerieben und durch die Zentrifuge wird der Saft herausgeschleudert. Dadurch wird Sauerstoff untergemischt, wodurch sich Schaum bildet und die Oxidation schneller beginnt. Das heißt im Optimalfall sollte der Saft direkt getrunken werden.
Er ist in der Anschaffung günstiger, arbeitet schneller und ist leichter in der Handhabung. Ausserdem gibt es die Zentrifugenentsafter in verschiedenen Grössen.

Ich habe einen Schneckenentsafter auch Slow Juicer genannt (von Severin siehe Bild unten). Der ist unter den Slow Juicern einer der Günstigen.
Er ist sehr einfach zu reinigen. Einzig das kleine Sieb muss man mit einem Bürstchen schrubben. Ansonsten kann man alle Teile (ausser dem Motorblock) unterm Wasserhahn abspülen, oder in die Spülmaschine tun.



Meine Freundin hat den Zentrifugenentsafter von Philips. Den gibt es auch noch kleiner.




Solltet ihr über den Kauf eines Entsafters nachdenken, empfehle ich euch auch die Seite Entsafter-Ratgeber anzuschauen. Ich finde sie sehr informativ.

Grüße
Patricia




Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...